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Gärten, Parks und Schlösser in der deutsch-niederländischen Grenzregion

Ein Fest für die Sinne: Die Grenzregion hat Gärten und Parks in alle Arten und Größen. Vom enormen Arboretum Poortbulten mit 1000 verschiedenen Pflanzen und Stauden in De Lutte, bis zum historischen, englischen Rosengarten Vennegerts in der Grafschaft Bentheim. Vom Wasserschloss Anholt in Isselburg bis zum weiträumigen Landschaftspark von Landgut Singraven in Denekamp. Ein Fest der Farben, spannend und voller Abwechslung.

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Den Wald voller Bäume nicht mehr sehen

Das Arboretum Poort-Bulten im niederländischen De Lutte ist sowohl ein einzigartiger Ort zum Wandern und ein Lernort in freier Natur. Der reiche Textilfabrikant H.J.H. Geldermann war ein Baumsammler. Er beauftragte 1912 den bekannten Gartenarchitekt Leonard A. Springer einen Park mit Bäumen aus der ganzen Welt zu gestalten. Neben den insgesamt ca. 2.500 einheimischen und exotischen Bäumen und Stauden, verteilt auf 1.000 Sorten, ist auch die Auenlandschaft zu bewundern. Fast alle Pflanzen sind mit einem Infoschild versehen. Manche Sorten findet man nur hier, diese dürfen deshalb "Poort-Bulten" in ihren Namen führen.

www.arboretum-poortbulten.nl

Burg Bentheim - Still standing strong

Burg Bentheim ist die einzige Höhenburg im Norden Deutschlands. Da muss man sich nicht wundern, dass die Burg nie erobert wurde, obwohl man dazu auch Tricks benutzte wie das Einmauern von schweren Kanonenkugeln in der Wand, um damit die Uneinnehmbarkeit der Burg zu demonstrieren. Seit 5 Jahrhunderten ist die Burganlage im Besitz der Grafen und Fürsten zu Bentheim und Steinfurt. Auf dem mittelalterlichen Bergfried mit 5 Meter dicken Mauern kann man bei gutem Wetter bis nach Enschede in den Niederlanden schauen. In der neugotischen Kronenburg war Emma, die niederländische Königin-Mutter oft bei Ihrer Schwester, Pauline von Waldeck-Pyrmont, zu Besuch. Es besteht die Möglichkeit, sowohl auf eigene Gelegenheit und während einer Führung eine Reise zurück in die Zeit zu machen. 

www.burg-bentheim.de

Gärten um vor sich hin zu träumen

Das Gärtnern liegt den Einwohnern des Osnabrücker Landes im Blut. Die ca. 170 km lange Radroute "GartenTraumTour" führt entlang einer großen Vielfalt an Gärten und Parks in der Nähe von Osnabrück. Ob ein privater Bauerngarten oder ein repräsentativer Schlossgarten, hier wird Garteninspiration auf jedem Niveau geboten. Zum Beispiel in Kiesekamps Bauerngarten in Bramsche. Um den historischen Bauernhof der Familie Kiesekamp herum wurde ein farbenfroher Garten mit Blumenbeeten und einem Kräuter- und Gemüsegarten angelegt. Selbstverständlich ist dieser Garten, sowie fast alle Gärten, für das Publikum am "GartenTraumSonntag" am 29. Juni geöffnet. Viele Gärten sind nach vorheriger Vereinbarung auch an anderen Tagen zugänglich.

www.gartentraumtour.de

Landgut Singraven

Das majestätische Landhaus Singraven liegt in einem wunderschönen Park am Fluss Dinkel im niederländischen Dorf Denekamp. Der Landschaftspark ist sehr vielseitig mit seinen Wäldern, Ackern, Wiesen und Sümpfen. Während einer Führung wird die reiche Geschichte des Landguts Singraven und seiner Bewohnern lebendig. Ein absoluter Geheimtipp: Kombinieren Sie eine Führung mit einem herrlichen High-Tea in der historischen Küche. Das Haus, so wie es jetzt zu bewundern ist, wurde von Willem Frederik Jan Laan, dem letzten Bewohner des Landguts, mit kostbaren Antiquitäten und prachtvollen Kunstgegenständen ausgestattet. Der Park und das Arboretum sind durch einen separaten Eingang bei der Wassermühle gegen Eintrittsgeld zugänglich.

www.singraven.de

Teiche zur Inspiration

NaturaGart in Ibbenbüren ist einer der größten Lieferanten für Materialen für natürliche (Schwimm)Teiche, von Folien bis zu Wasserstauden. Im Park wurden zahlreiche Teiche angelegt, die gleichzeitig als Freilandlabor und Inspirationsquelle dienen. NaturaGart hat sich zu einem erfolgreichen Ausflugsziel entwickelt. Beobachten Sie die Wasservögel von der "Seekanzel" und die gigantischen Störe im Kaltwasseraquarium, oder tauchen Sie unter fachkundiger Anleitung ein in die riesige Unterwasserwelt, inklusive Tempelruinen und Schiffswrack. Es werden auch Schnupperkurse angeboten.

www.naturagart.de

Das Museum steht im Zentrum eines der größten Skulptu­rengärten Europas. Auf überraschende Weise in den Garten integriert, stehen Skulpturen von u. a. Auguste Rodin und Henry Moore. Gemütlich ausgestreckt im Gras liegen, ge­meinsam picknicken oder Spazierengehen - der Skulpturengarten bietet Platz für vieles.

Überraschende Attraktionen - wie 2500 Sorten Kakteen, eine Westernstadt, Kinderspielplatz mit Wigwam und Saloon, Miniatureisenbahnen, Vögel, Kaninchen und Ponys - Spaß für Jung und Alt. Überall stehen Bänke, auf denen Sie die har­monische Ruhe der Wüste spüren können.

Außergewöhnliche Schauanlagen mit z.B. Rosengarten, Heilkräutergarten, Mittelmeergarten, Bambuswald. Spazierwege und romantische Verweilplätze - Natur pur! Rosencafé sowie Pflanzen- und Dekoverkauf.

Die insgesamt 30 Gärten von Mien Ruys bieten einen Überblick der Gartenkunstvon 1924 bis zur Gegenwart und spielen mit einer ausgewogenen Kombinationen von Pflanzen, Design und Materialien. Die ältesten Gärten stehen unter Denkmalschutz.

Angelegt in den 1920er und 50er Jahren als Gedenkstätte, wurde der Park 1994 von der amerikanischen Künstlerin Jenny Holzer in ein Kunstwerk gegen den Krieg verwandelt. Die speziell ausgewählten Pflanzen kleiden die Parkanlage in dunkle Farben.

Entstanden aus dem privaten Villenpark des Nordhorner Textilunternehmers Rawe bereichert der schön und vielfältig gestaltete Stadtparkheute das Zentrum Nordhorns zw. der Innenstadt und dem Wasserlauf der Vechte. Kulturell Interessierte finden hier zwei Stationen des Skulpturenprojektes "kunstwegen".

Der Tierpark Nordhorn mit seinen naturnahenBiotopanlagen und altem Baumbestand trägtden Beinamen "Familienzoo im Grünen". Aufeiner Fläche von 10 ha wird die Natur in ihrerpflanzlichen und tierischen Vielfalt für dieganze Familie zu einem besonderen Erlebnis.

Auf dem schönen Anwesen "Groeneveld" betreibt die Künstlerin Marie-Louise Kersbergen die größte private Kunstgalerie mit Skulpturengarten und Museum. Die internationale Sammlung umfasst Skulpturen aus Bronze, Stein, Glas und Keramik, Gemälde und kleine Objekte in vielen Stilrichtungen.

Willkommen in unserer Welt der grünen Erlebnisse! Die mehr als 55 Gärten werden Sie begeistern, geniessen Sie die Atmosphäre und lernen Sie die neuesten Garten-Trends kennen. Geöffnet sieben Tage die Woche, ebenso wie das Restaurant, der Souvenirshop und das Garten-Center.

Die Burg Bentheim gilt als eindrucksvollste Burganlage Norddeutschlands. Die Burg und das Museum sind ganzjährig geöffnet. Unterhalb der Burg liegt der nach Plänen aus dem 17.Jahrhundert angelegte Schloßpark.

Inmitten des Bentheimer Waldes, Skulpturenausstellung, großes Pflanzenangebot, Teich mit Kunstobjekten und Fontäne, barrierefrei, Cafés, Kurkonzerte, Lampionfest, Waldläufe, Minigolf, Freiluftschach, Tischtennis, Beachvolleyball.

Der Erlebnispark Emsflower bietet den Besuchern einen Einblick in die moderne Anbauproduktion von Beetpflanzen sowie einen Tropengarten und das Schaugewächshaus. Ein lohnendes Ausflugsziel für die ganze Familie.

Besuchen Sie die historischen Garten und Parkanlagen sowie die Orangerie mit einer jahrhunderte alten Zitrus- und Kübelpflanzensammlung, die im Sommer zur Teestube wird.

Das Schloß ist nicht zugänglich!

Alter Baumbestand umrahmt idyllische Alleen, nostalgisch geschnitzte Holztafeln erzählen von vergangenen Zeiten. Ein schön angelegter Schwanen- und Ententeich sowie der Rosengartenladen zum Verweilen ein. Die natürliche Umgebung des Parks wird durch eine alte Wassermühle ergänzt.

Der Inselpark Gronau wird nicht umsonst als "Klein-Venedig des Münsterlandes" bezeichnet. Für die Landesgartenschau 2003 wurde auf einer Industriebrache ein Park angelegt, der sich großer Beliebtheit erfreut.

Idyllisch gelegen und mitten im Herzen unserer Stadt befindet sich der weitläufige Stadt- undTierpark mit seinen zahlreichen Vogel- und Tierarten. Er ist die grüne Lunge Gronaus und im Sommer Treffpunkt für Jung und Alt.

Entdecken Sie auf 4,5 ha Schaugärten mit Kunstausstellungen, traditionelle, südliche und immergrüne Themengärten, einen Landschaftsgarten, Lavendelhügel und 1,2 ha Land Art. Neues Naturschutzgebiet. Ein Keltisches Kaffeehaus, der British Shop und der Verkauf von englischen Container-Rosen runden das Angebot ab. 

Das "Haus an der Aa" erscheint als malerischer Landschaftspark mit Schloss oder als städtebaulich interessantes Ensemble des frühen Barock, für die J. M. Gröninger 25 Skulpturenschuf. Die Anlage kann von allen Seiten umwandert werden und bietet dem Betrachter vielfältige Eindrücke.

Der großzügige Stadtpark beherbergt einige besondere Kunstwerke. Im Zentrum befindet sich eine historische westmünsterländische Hofanlage mit 11 regionaltypischen Gebäuden, darunter eine Wassermühle. Dort wird die frühere bäuerliche Bau-, Lebens- und Arbeitsweise dokumentiert.

Durch den vor einigen Jahren revitalisierten und nach ursprünglichen Plänen des Düsseldorfer Hofgärtners M. F. Weyhe rekonstruierten Velener Tiergarten führt die sogenannte "Lange Kieke" als Wegeachse vorbei an Fasanerie und Forsthaus zum Schloss Velen mit dem angrenzenden Schloßpark.

Ein romantischer Staudengarten mit über 1500 Sorten, lauschigen Sitzplätzen und außergewöhnlichen Arrangements lädt zusammen mit dem angrenzenden Apotheker- und Geologischen Garten in Weseke ein, entdeckt zu werden.

Jeder Winkel wird im ehrenamtlich bewirtschafteten Garten des Arbeiterhauses effektiv bepflanzt. Ein typischer Nutzgarten der Arbeitersiedlungen um 1920 mit Platz für zahlreiche Beete, Hecken und Bäume sowie Ställe für Kleinvieh.

Von weitem grüßt der höchste Schlossturm Westfalens, Teil des Wasserschlosses Raesfeld. Angrenzend liegt einer der ältesten Renaissance-Tiergärten Deutschlands, besetzt mit Rot und Damwild. Das dort ansässige Informations- und Besucherzentrum bietet eine natur- und kulturhistorische Ausstellung.

Die Herren von Rethe lebten bis 1388 in der damaligen "Borg" von Rhede (sie befand sich gegenüber dem heutigen Schloss). Nach der Zerstörung erlaubte 1426 der Bischof von Münster den Wiederaufbau der Burg mit Bergfried und Beihaus an der jetztigen Stelle. Das heutige Schloss ist im Renaissance Stil wechselte danach oft die Besitzer.

Die durch Vor- und Hauptburg gehende, lange Wegeachse führt die Besucher im Frühjahr zu wilden Krokussen, im Mai in die Vielfalt der Rhododendronblüten und im Sommer zu englischen Rosen. Zum Saisonende taucht das Laub des "Englischen Gartens" den Park in die schönsten Farben der Natur.

Die kreuzförmige Barockkonstruktion des Schloßes entstand ziwschen 1689 und 1695 durch Ambrosius von Oelde. In der Zeit nach dem 7-jährigen Krieg ließ J.C. Schlaun das Schloß erneut anbauen mit einer großen Podesttreppe, die sich bis zum Parkgelände erstreckt. Heutzutage befindet sich in diesem Gebäude u.a. die Residenz der technischen Hochschule.

Der Schloßkomplex ist durch die Jahrhunderte hindurch gewachsen. Der älteste Teil wurde 1280 von Bergfried erbaut. Das im barocken Stil gehaltene Herrenhaus entstand im Jahre 1411. Heutzutage bietet die Jugendburg Gemen des Bistums Münster einen besonderen Ort für Jugendliche und junge Erwachsene.

Die Doppelschlossanlage wurde im 13. Jahr­hundert erbaut. 1334 wurde der Besitz unter den beiden Söhnen der Familie geteilt. Im Jahr 1806 entstand neben dem barocken Schloss das heutige Schloss Harkotten (von Korff) im neoklassischen Stil. Es finden auch regelmäßig verschiedene Veranstaltungen statt.

Eine auf zwei Inseln entstandene Wasserburg im niederländischen Barokstil. Der älteste Teil der Burg, der "Bergfried", stammt aus dem 12. Jarhundert. Im Museum gibt es Porzellansammlungen, Gemälde ( Rembrandts "Diana en Acteon" ), Waffen und Münzen, und eine Bibliothek zu besichtigen.